Vorbehalt der Nachprüfung

Das Video über den Vorbehalt der Nachprüfung soll auf einfache und für jedermann verständliche Art und Weise erläutern, worum es beim Vorbehalt der Nachprüfung geht. Der Vorbehalt der Nachprüfungen ist ein Vorläufigkeitsvermerk in einem Steuerbescheid. Damit wird erreicht, dass der Steuerbescheid nicht bestandskräftig wird. D.h. die Steuerverwaltung behält sich vor, den Steuerbescheid nochmal zu überprüfen bzw. inhaltlich zu ändern. Ohne einen Vorbehalt der Nachprüfung würde der Steuerbescheid nach Zugang bzw. nach Ablauf einer Frist von einem Monat nach Zugang (Bekanntgabe) bestandskräftig. Dies könnte vom Steuerpflichtigen nur verhindert werden, indem er Einspruch einlegt. Die Steuerfestsetzungen sollen von der Finanzverwaltung aber möglicherweise nochmal überprüft werden, z.B. wenn gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte vorliegen. Dann werden die Einkünfte quasi so veranlagt bzw. die Einkünfte werden in der Praxis so veranlagt wie sie erklärt wurden. Die Finanzverwaltung behält sich aber auf diese Art und Weise vor, im Betrieb oder im Unternehmen des Freiberuflers die Einkünfte nochmal zu überprüfen, z.B. im Rahmen einer Betriebsprüfung. Damit diese Steuerbescheide im Nachhinein geändert werden können wird ein solcher Vorbehalt der Nachprüfung in den Steuerbescheiden aufgenommen. Es gibt bereits ein anderes Video, in dem wurde der sogenannte Vorläufigkeitsvermerk behandelt. Beim Vorläufigkeitsvermerk handelt es sich um einen anderen Vermerk. Der Vorläufigkeitsvermerk ist mit dem Vorbehalt der Nachprüfung nicht gleich zusetzen. Das Video wurde aus didaktischen Zwecken in mehrere Teile aufgeteilt. Die Videobeschreibung bezieht sich auf beide Teile. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ansehen des Videos – Vorbehalt der Nachprüfung im Steuerbescheid!

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